Finn

#1 von Jenny , 27.09.2010 21:13

Finns "altes" Pflegestellentagebuch:

http://s10.directupload.net/images/101005/sfimloj5.pdf


Der Kastrationschip scheint sich evt positiv auszuwirken, bin da mit Progronosen aber erstmal zurückhaltend.
Am Mittwoch haben wir den Ultraschalltermin, ich hoffe, es wird keine weitere böse Nachricht geben und hoffe auf euer Daumen drücken für den kleinen-großen- Kämpfer...


Das "Tierschutz-Faß" hat keinen Boden,
aber wir sind das Netz,
in dem ab und zu ein Fischlein hängen bleibt....
* * * * * * *
LG Jenny und das Chaosrudel

 
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RE: Finn

#2 von Banshee , 27.09.2010 21:46

Ich hatte letzte Woche den Ladwig gefragt, ob und wann der Ultraschall gemacht wird/wurde? Der Ladwig hat mich angeguckt als würd ich dem was vom Papst erzählen

Ich drück die Daumen das es eher negativ ist, is klar

 
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RE: Finn

#3 von Jenny , 28.09.2010 00:28

Da wär ich gern ma bei gewesen :D

Fr. Dr. Marxen kommt idR Mittwochs in die Praxis und soll das wohl auch langfristig machen. Danke fürs drücken!


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RE: Finn

#4 von Jenny , 29.09.2010 17:41

Der wichtige Termin ist nun endlich vorbei, fang ich einfach bei den guten Nachrichten an- ein Lebertumor konnte nicht gefunden werden.

Wäre aber ja zu einfach, wenn es damit getan wäre..
Finns Leber ist sehr klein...

Die TÄ wird sich diesbezüglich nochmal genauer informieren und erst dann einen ausführlichen Bericht erstellen, ich weiß nur, das wir nun wieder wo angelangt sind, von dem ich glaubte, es wäre zuverlässig ausgeschlossen worden.
Verdacht auf Lebershunt. :(

Somit haben wir letztlich wieder eine schon bekannte Situation- Diagnose ungewiss und vorallem nichts, was beruhigend wäre.

Die Blutuntersuchung seinerzeit bezgl des Lebershunts erfolgte ja, weil dies eine Vielzahl- wenn nicht sogar fast alle von Finns Problemen erklärt hätte, inkl. der fokalen Anfälle.
Ich werde jetzt den genauen Bericht abwarten, warten, da sind wir wohl schon alle Profis drin.

Wenn sich der Verdacht bestätigt, je nachdem welche Art Shunt es wäre- dann sind unsere Aussichten auf Besserung und noch ein paar schöne, vielleicht sorgenfreiere Jahre mal eben so dahin :(

Herz scheint soweit ok, aber auch hier will Fr.Dr. Marxen nochmal alles in Ruhe auswerten...


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RE: Finn

#5 von Jenny , 07.10.2010 09:15

Guten Morgen ihr lieben!

So, man hat mir telefonisch mitgeteilt, das Finns Leber zwar zu klein ist, aber ansonsten wäre nichts fest gestellt worden.

Find ich natürlich mehr als erfreulich, wenn er nun doch keinen Lebershunt hat, was ja ursprünglich eh ausgeschlossen worden war.
Was ich aber nicht begreife-
die Leber ist zu klein, die Leberwerte werden immer schlechter-
aber man findet nichts!?

Betreffende Ärztin versuchte die Werte mit den Medis zu erklären, was ich nicht gelten lies, da Finns Leberwerte VOR den Medis bereits nicht da waren, wo sie sein sollten.
Nach diesem Einwand gab es keine weiteren Erklärungsversuche.
Ich kann doch jetzt aber nicht einfach -nichts- mehr machen oder :?

Mein Chef meinte zu mir letztlich, ich habe eben einfach einen schwer kranken Hund und er führt das auf Finns Genetik zurück, bei ihm "wäre halt leider nichts normal".
Mittlerweile komme ich mir selbst vor wie eine fürchterliche Nervensäge, weil ich eben das ganze nicht so einfach tatenlos hinnehmen kann und will.

Eigentlich sollte ich mich vermutlich einfach nur freuen-
kann ich aber nicht, in Gedanken sehe ich mich schon bei der nächsten Blutbildkontrolle und könnte wetten- das die Werte sich weiter verschlechtern. Dabei soll ich ernsthaft entspannt und untätig zugucken?

Insgesamt sind 4 TÄ in den Fall involviert, aber immer wenn ich denke- nun kommen wir voran, steh ich letztlich wieder da mit diesem Gefühl, sich doch wieder nur im Kreis bewegt zu haben.
Das ist doch zum verrückt werden...


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RE: Finn

#6 von Angelade , 07.10.2010 09:22

kann es nicht sein, dass die Leber einfach zu klein ist und deshalb "überfodert" ist, was dann die schlechten Nierenwerte hervorbringt?
Bei der Niere hab ich so was schon mal gehört....

Die Medis taten dann noch mal ihr übriges, so dass die Werte noch schlechter wurden.
Falls das so ist, hilft euch das natürlich nicht wirklich weiterm, denn ohne die Medikamente geht es ihm an anderen Baustellen schlecht, mit leidet die Leber...

Ach menno, das ist ja echt zum verrückt werden.
Ich kann dich gut verstehen, dass du nicht in feierlaune bist auch wenn der shunt ausgeschlossen wurde, denn gewonnen ist ja leider trotzdem kaum was...

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RE: Finn

#7 von Banshee , 13.01.2011 15:42

Finnis Gnadenbrottext auf der HP ist geändert

 
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RE: Finn

#8 von Jenny , 09.06.2011 11:28

Gute Nachrichten!
Finns Leberwerte wurden letzte Woche kontrolliert, offensichtlich scheint das strikte Diäthalten -endlich- erfolgreich zu sein,
Finns Werte haben sich verbessert! *jippiee*

Er wird auch weiterhin das l/d von Hills bekommen, ich sehe zum ersten Mal, das wir scheinbar doch auf dem richtigen, laaangsaaamen Weg sind.

Finnis Verhalten fremden Hunden gegenüber ist teils nun auch um ein für seine Verhältnisse vielfach(!) toleranter zu bezeichnen.
So war unser letzter TA Besuch trotz div. anderer Hunde im Wartezimmer ziemlich streßfrei.

Bin sehr stolz auf den kleinen Mann!


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RE: Finn

#9 von Banshee , 05.07.2011 15:57

Haben wir zwar schon so besprochen, aber nochmal: ich freu mich riesig für die Nase und hoffe es geht noch weiter aufwärts


 
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RE: Finn

#10 von Jenny , 07.05.2012 20:56

Am Donnerstag werden Finn und Curtis kastriert.

Zumindest werden wir den Versuch starten, da es Narkosetechnisch mit großer Wahrscheinlichkeit Probleme geben wird.
Die Antiepileptika, die Finn bekommt, werden kontraprodukitv sein, soll heißen es wird länger dauern, ggf auch eine höhere Dosis brauchen, bis Finni schläft.
Sollte eine Narkose mit dem nicht krampffördernden Mittel nicht möglich sein, werden wir zu unserem Kleintierchirurgen gehen müssen, da dann auch Beatmungsgerät, Inhalation etc von Nöten sein wird.
Der Eingriff lässt sich nicht vermeiden, da Finn hormonell mittlerweile Streß bekommt. Er ist in Leo verliebt...
Ständig klappert er mit den Zähnen, lutscht stundenlang an den Stellen herum, wo Leo gelegen hat, am schlimmsten aber ist, das er innerhalb der Wohnung markiert.
Dieser Dauerstreß ist Gift für die Epilepsie.
Alternativ bliebe nur der Kastrationschip, der zwar für die Wirkungsdauer gut greift, aber kostentechnisch nicht tragbar ist, da ich -vorerst- das Geld auslegen werde.
Hinzukommt, das es bisher nur eine Wirkungsdauer von bis 12 Monaten gibt und niemand die langfristigen Folgen abschätzen kann.
Ich habe alle Vor- und Nachteile genaustens und langfristig abgewägt, der Streß ist und bleibt für alle Beteiligten Gift.

Ansonsten hat Finn in der langen Zeit wahnsinns Fortschritte gemacht, die wohl kaum jemand für möglich gehalten hätte.
Hundebegegnungen sind zumeist ruhig, wenn nicht sogar bei einzelnen Hunden freundlich Kontakt gesucht wird.
Das Pica kommt seeehr sehr selten vor, er ist weiterhin anfangs distanziert Fremden gegenüber, was ja aber auch Rassetypisch ist, sucht aber durchaus schon nach kürzerer Zeit von sich aus Kontakt.

Einzig Artgenossen beim Gassigehen, die dem Kinderwagen zu Nahe kommen, werden gänzlich nicht geduldet- aber ich würde ja lügen, wenn ich behaupten würde, das mich das stört...!
Für Finn ist es nachwievor super wichtig, das er einen strukturierten, möglichst ritualisierten Tagesablauf hat, sonderlich streßresistent wird er nie sein.
Aber so, wie es ist, ist es SUPER! Für einen Hund mit seinem komplexen Krankheitsbild unglaublich- man sieht, mit Geduld und Liebe wird so manches wieder gut/ besser.

So, das soll es gewesen sein, Finn Terrorfruchtzwerg und Curtis Rennsemmel können ein bisschen Daumen drücken sicher gut brauchen, ich hoffe, das wir alles gut überstehen werden.
Mir ist schon ein wenig mulmig dabei zumute, aber eine Alternative gibt es leider nicht.


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RE: Finn

#11 von Angelade , 10.05.2012 12:49

Da drücke ich den zweien mal heute ganz fest die Daumen!

und hoffen wir, dass Finn danach entspannter seinen Alltag bestreiten aknn.-

Angelade  
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RE: Finn

#12 von Jenny , 13.05.2012 11:55

Grins, lassen wir uns überraschen, was diese Hormonwallungen angeht ;)

OP ist jedenfalls überstanden, es ist ein wenig nervig das Getüddl der beiden mit ihren Halskrausen-
aber da müssen wir nun durch, die Herren lassen dat ja sonst nicht in Ruhe.

Nächste Woche Fäden ziehen und das wars...
Bei Finn wirds ja optisch dank dem dichten Pelz nicht weiter auffallen aber bei Curtis...ohweh^^


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